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Botox – Wundermittel oder Gift?

Der Einsatz von Botulinumtoxin, besser bekannt als Botox, ist ein Standardverfahren in der ästhetischen Medizin. Professionelle Kosmetikkliniken nutzen den Stoff, um Falten nachhaltig zu glätten. Auch wir, das Estetica Medical-Institut in Iserlohn, bieten Botox-Behandlungen an.

Die starke Wirkung ist unumstritten, doch viele Interessenten sind sich unsicher, inwieweit sich Botox auf den menschlichen Körper auswirkt. Daher steht vor einer Behandlung oft die entscheidende Frage im Raum: Ist Botox gesundheitsschädlich?

Einsatz und Wirkung von Botulinumtoxin

Der Zusatz „-toxin“ im Wirkstoffnamen lässt es erahnen – Ursprünglich wurde Botox als ein Nervengift katalogisiert. Wenn Botox unter die Haut gespritzt wird, bedingt es im betreffenden Bereich eine Lähmung der Muskulatur.

Durch das Einspritzen von kleinen Mengen des Stoffes in die Haut des Gesichts werden in einem begrenzten Umfeld die winzigen Muskelstränge unter der Haut betäubt, sodass diese zeitweise nicht mehr angespannt werden können.

Das bedeutet nicht, dass im Gesicht überhaupt keine Mimik mehr entstehen kann, sondern dass sich in den behandelten Teilbereichen keine Fältchen mehr bilden können, selbst wenn sich umliegende Hautpartien bewegen.

Das Hauptanwendungsgebiet des Stoffes ist zwar die ästhetische Medizin, es wird jedoch auch in anderen Bereichen, wie zur Behandlung chronischer Verspannungsschmerzen und bei Problemen des Bewegungsapparats, eingesetzt.

Patientin bei einer Faltenbehandlung mit Botox durch Estetica Medical in Iserlohn

Wirkungsdauer von Botoxbehandlungen

Die Wirkung des muskelentspannenden Stoffes stellt sich schnell ein, ist aber nicht von permanenter Dauer. Bei einer kontrollierten Behandlung durch einen Spezialisten wird nur eine geringe Menge Botox injiziert. Diese entfaltet ihre Wirkung nach zwei Tagen und hält in voller Stärke bis zu drei Monate an. Danach beginnt der Körper mit dem Abbau des Stoffes und nach etwa sechs Monaten ist das Botox aus dem Körper verschwunden.

Risiken und Nebenwirkungen

Botox ist ein Gift, kann also in einigen Fällen Nebenwirkungen hervorrufen. Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen sind:

  • Hautrötungen
  • Anschwellen der behandelten Hautpartien
  • Kurzzeitig auftretende Lähmungen einzelner Muskelpartien im Gesicht und im Nacken
  • Trockenheit im Mundbereich

Diese Körperreaktionen treten jedoch meist nur bei zu hohen oder häufig gespritzten Dosen des Wirkstoffs auf. Bei unserer Botulinum-Behandlung werden nur geringe Mengen des Stoffes verwendet, weswegen das Auftreten dieser Nebenwirkungen im Allgemeinen unwahrscheinlich ist. In einem Beratungsgespräch informieren wir Sie umfassend über mögliche individuelle Risiken.

Ein heilsames Gift

Botulinumtoxin ist also ein Gift und seine muskellähmende Wirkung kann für den menschlichen Körper bei übermäßiger Verwendung schädlich sein. Doch ebenso wie auch andere Gifte kann es in geringen Dosen zur Behandlung von Erkrankungen und körperlichen Problemen eingesetzt werden.

Ein weiteres heilsames Gift ist zum Beispiel in der Tollkirsche enthalten und wird zur Behandlung von Herzerkrankungen genutzt. Auch im Bereich der Faltenglättung kann der Stoff daher ohne Bedenken zur Anwendung kommen, wenn er von einem ausgebildeten Facharzt verabreicht wird.

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