Kryolipolyse: 5 Fakten über die Kältebehandlung

Wer würde nicht gerne ein paar Kilogramm durch kaltes Eis loswerden? Zwar spielen Vanille- oder Schokoladeneis keine große Rolle bei der Kältebehandlung, doch die Kryolipolyse erfreut sich trotzdem einer immer größer werdenden Beliebtheit. Und das durchaus aus gutem Grund! Kryolipolyse lässt das Fett schmelzen, ganz ohne Narbenbildung durch einen chirurgischen Eingriff, sondern ausschließlich durch die Einwirkung von Kälte auf die Fettzellen. Ob und wie das funktioniert, was hinter der modernen Methode steckt und wie lange die Ergebnisse anhalten, verraten wir Ihnen in unseren fünf Fakten über die Kältebehandlung.

Kältebehandlung bei einer Frau
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Fakt 1: Was ist Kryolipolyse?

Das Wort Kryolipolyse besteht aus drei altgriechischen Wörtern. Kryos bedeutet Eis, lipos steht für Fett und lysis ist übersetzt die Lösung. Kryolipolyse heißt also grob übersetzt Eisfettlösung. Genau das passiert bei dem Vorgang. Durch die Kältebehandlung der Problemzonen reagieren die Fettzellen und werden geschädigt. Der Körper entsorgt sie daraufhin über die natürlichen Abbauvorgänge der Leber. Die Zellen werden über die Nieren ausgeschieden und als Ergebnis wird man schlanker.

Fakt 2: Wie funktioniert Kryolipolyse?

Während der Kältebehandlung wird ein Applikator auf die Problemzone gesetzt. Das Fettgewebe der Körperstelle wird von dem Gerät angesaugt. Dadurch entsteht ein Vakuum, in diesem wird die Stelle auf eine niedrige Temperatur von bis zu minus elf Grad runtergekühlt. Damit die Haut dabei nicht erfriert, wird ein Schutzfilm über sie gelegt. Die Kälte wirkt sich auf die Fettzellen aus und setzt den gewünschten Effekt in Gang. Die beschädigten Fettzellen werden abgebaut und die Problemzone dünner.

Fakt 3: Wie lange dauert die Behandlung?

Eine Sitzung dauert in der Regel rund 70 Minuten, rechnen muss man mit einer bis maximal drei Stunden. Da die Fettzellen jedoch erst beschädigt wurden und der Abbauvorgang zunächst nur angestoßen wurde, dauert es noch, bis man tatsächlich schlanker ist. Erste Resultate sieht man zwar bereits nach wenigen Tagen bis drei Wochen, aber es kann bis zu vier Monaten dauern, ehe der Abbauvorgang beendet ist. Ein wenig Geduld benötigt man bei der Behandlung also schon, dafür trägt man hinterher jedoch keine Narben mit sich und verzichtet auf eine Narkose. Beides begleitet in der Regel eine Schönheitsoperation.

Fakt 4: Welche Ergebnisse kann man von der Kältebehandlung erwarten?

Wie sich die Kryolipolyse auf den Körper auswirkt und wie viele Fettzellen abgebaut werden können, ist von Person zu Person verschieden. Rechnen kann man mit ein bis zwei Kleidergrößen weniger, versprechen kann man aber nichts. Bei einer Fettabsaugung können bis zu 75 Prozent des Fettes entfernt werden. Durch die Kältebehandlung sind meistens eher 25 Prozent die Regel. Dafür entfällt die Schonzeit. Die Arbeit und der Sport können wie gewohnt fortgeführt werden.

Fakt 5: Dürfen sich alle mit Kryolipolyse behandeln lassen?

Ein gesunder Mensch, der nur ein paar Fettpolster loswerden möchte, kann Kryolipolyse ohne Probleme bei sich machen lassen. Stark übergewichtige Personen sollten von der Behandlung absehen und sich stattdessen an einen Arzt oder eine Ärztin wenden. Auch bei chronischen Erkrankungen wie Morbus Crohn, Lupus oder anderen Krankheiten ist davon abzuraten, die Kältebehandlung durchführen zu lassen. Liegt eine Schwangerschaft vor, sollte die Behandlung bis nach der Geburt warten. Wenn Sie unsicher sind, ob Kryolipolyse für Sie geeignet ist, können Sie sich auch jederzeit unseren Rat einholen.